Aktuelles

Fortbildungshütte 2018

Autor: Benny Weber
Bericht vom 04.02.2018

Ertrinken, REBEL, AED, Datenschutz, Hygiene, Menschlichkeit… Die Aktiven der Ortsgruppe waren auf Fortbildungshütte! Bereits am Freitag nach der Anreise und dem Abendessen ging es mit der jährlichen Pflichtbelehrung für Taucher und Signalleute los, ausgiebig wurden verschiedene Aspekte und Problemstellungen besprochen. Auch nach dem offiziellen Programmteil besprachen die Teilnehmer noch bis in die Nacht hinein weiter.

Morgens konnten sich die Teilnehmer an einen gedeckten Tisch setzen, das Küchenpersonal war bereits vorher fleißig gewesen und sorgte dafür, dass jeder genug Energie für den Tag hatte. Es folgten Gruppenarbeiten mit Wiederbelebung und praktische Übungen im Bereich der taktischen Notfallmedizin mit den geläufigen Blutstillungstechniken und Selbstversuchen an Tourniquet und Notfallbandage, bevor alle gemeinsam die Pflichtunterweisung für Sonderrechte und Einsatzfahrten erhielten. Nachmittags wurde gedrückt und defibrilliert, was das Zeug hielt. Zusätzlich frischten die Teilnehmer ihre Kenntnisse über den Ertrinkungstod auf, besprachen Apnoe- und Schnorchelunfälle und deren Relevanz für die Ausbildung und den Einsatz. Dabei wurde nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sondern Partialdrücke, Osmose und der Unterschied zwischen Salzwasser und Süßwasser beim Ertrinken besprochen. Abends erstellten die Aktiven noch Standard-Einsatzregeln für die geläufigen Notfälle im Naturfreibad und warteten gespannt, was als geheimes Abendprogramm passieren würde.

In der Nähe unserer Hütte ist der Standort des Christoph 65, dem Rettungshubschrauber für die Region. Bei einer sehr ansprechenden Vorstellung der Tätigkeit an Bord konnten die Aktiven das Fluggerät aus der Nähe kennen lernen und mit dem Crew Member über die Zusammenarbeit und einsatzrelevante Besonderheiten sprechen.

Eine lange Nacht mit verschiedenen Spiele-Neigungsgruppen (Sozialstudien bei Mensch ärgere dich nicht oder Halligalli) raubte auch dieses Mal wieder vielen den Schlaf und einige Nerven.

Sonntag standen Belehrungen im Bereich der Hygiene und des Datenschutzes an, während im Wechsel auch RK-Wissen behandelt wurde. Die Teilnehmer setzten sich mit dem RK-Grundsatz der Menschlichkeit auseinander und erarbeiteten sich verschiedene Aspekte, die interessante Denkanstöße für die Tätigkeit im Roten Kreuz und der Wasserwacht liefern.

Auch dieses Jahr war es wieder eine lohnende Zeit, die wir gemeinsam nutzen durften und mit neuen Erkenntnissen in die kommende Sommersaison gehen werden.

 



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Neuer Einsatzanhänger der WW OG Haunstetten

Autor: Benny Weber
Bericht vom 06.01.2018

Zum Jahreswechsel bekam die Wasserwacht Ortsgruppe Haunstetten einen neuen Anhänger für die Schnelleinsatzgruppe. Im Vergleich zum alten Anhänger ist der neue nahezu doppelt so hoch, trägt also auch viel mehr Material und musste zu Beginn natürlich den Einsatzkräften präsentiert werden.

An Heillig-Drei-König trafen sich nahezu alle Mitglieder der SEG. Zunächst wurde der Fortbildungsplan für das laufende Jahr besprochen, Inhalte abgestimmt und der Alarmplan aktualisiert. Nach einigen interessanten Vorschlägen aus der Gruppe, die in die Planungen einfließen werden, wurde der Anhänger aus der Garage geholt. Aktuell ist der Platz sehr knapp bemessen, es muss abgehängt werden und „gestapelt“ geparkt werden. Die einzelnen Fächer wurden betrachtet und erste Verbesserungen angedacht. Es wird also nicht langweilig für dieses Jahr!

 

Ammerseewachdienst

Autor: Svenja M.
Bericht vom 16.05.2016

Wie viele Jahre zuvor, haben wir auch dieses Jahr die Wasserwacht Dießen am Ammersee bei der Wache an der Wachstation St. Alban unterstützt.

Am Samstag, 07.05.2016 um 8 Uhr war Treffpunkt für  alle Wachgänger (die sich im Vorfeld angemeldet haben) am Rot-Kreuz-Haus Haunstetten. Das Gepäck, die Essensvorräte und die Wachausrüstung wurden in unserem Schnelleinsatzfahrzeug verstaut und so konnte die Fahrt nach Dießen am Ammersee losgehen.

Unser traditionelles Weißwurstfrühstück am Ammersee durfte natürlich auch nicht fehlen, und so hielten wir auf der Hinfahrt beim Aldi und kauften für unser Frühstück, Mittag- und Abendessen ein.

Gegen 10:30 Uhr hatten wir die Wachstation St. Alban in Dießen erreicht. Mit unserem kräftestärkenden Weißwurstfrühstück ging die Wache bei ca. 25°C und Sonnenschein los und so waren wir den ganzen Tag fit um über den Ammersee zu wachen.

18:00 Uhr: eigentliches Wachende, wäre kurz vor 18 Uhr nicht ein Einsatz eingegangen.

Ein Wachmitglied beobachtete mit dem Fernglas ein umgekipptes Segelboot. Da schon einer unserer Bootstrupps auf dem See unterwegs war, wurde dieser von unserem Wachführer beauftragt, sich die Lage des Segelbootes aus der Nähe anzuschauen. Und so fuhr unser Bootstrupp zu dem umgekippten Segelboot und half den Insassen, ihr Boot wieder aufzustellen.

Nachdem der Einsatz erfolgreich absolviert wurde, konnte der Grill angeheizt  und das gemeinschaftliche Abendessen vorbereitet werden. Nach dem Abendessen saßen alle zum Ausklang des Abends zusammen, spielten und unterhielten sich gemeinsam.

Am Sonntag, 08.05.2016 (Muttertag) meldeten wir die Wache ab 10 Uhr  an und starteten den Tag erstmal wieder mit einem ausgewogenen Frühstück. Bei ca. 25°, Sonnenschein und leichter Seebrise konnte die Wache beginnen.

Da unser zweiter Wachtag auf den Muttertag fiel, bekamen wir Besuch von Müttern, die Ihre Kinder am Ammersee besuchten, mit Ihnen zusammen Mittag gegessen haben und dann noch eine kleine Einweisungsfahrt auf unserem Boot machen durften.

Um 17:00 Uhr brachen wir auf in Richtung Heimat.

Am Rot-Kreuz-Haus in Haunstetten angekommen, wurde das Auto ausgeladen, geputzt und die Wachmaterialen wieder verstaut.

Danke an alle teilnehmenden Wachgänger für ein sehr schönes erfolgreiches Wachwochenende.

Blick auf den Ammersee (Wachstation Dießen)Blick auf den Ammersee (Wachstation Dießen)

Drachenbauen mit Flüchtlingskindern

Autor: Teresa Wimmer
Bericht vom 22.11.2015

Die Idee und der Wunsch etwas mit und für Flüchtlingskinder zu machen besteht schon länger in unserem Jugendteam. Anfangs fehlten hier aber die Ideen für Aktionen und für die konkrete Umsetzung. Als sich in Haunstetten ein Helferkreis für die dezentralen Unterkünfte gegründet hatte, haben wir den ersten Kontakt aufgenommen und Ideen ausgetauscht, was denn gemacht werden kann und soll. Bei den Überlegungen kam uns ein Angebot des Stadtjugendrings (SJR) Augsburg sehr gelegen, denn der SJR stellte für Augsburger Jugendvereine, die Aktionen mit Flüchtlingen durchführen wollen, kostenlose Dranchenbausets zur Verfügung. Das Angebot nahmen wir dankend an und vereinbarten wieder in Zusammenarbeit mit dem Helferkreis, wie viele und vor allem welche Kinder wir mitnehmen würden.

Am 22.11.2015 war es dann so weit, wir holten die Kinder um 10:00 Uhr an ihrer Unterkunft ab und liefen dann gemeinsam ins Pfarrheim St. Albert, in dem wir basteln durften. Nach anfänglichen Hürden - es mussten die richtigen Klingeln entdeckt und die besprochene Altersgruppe gefunden werden - und ein bisschen hin und her hatten wir dann auch die richtigen 11 Kinder zusammengehabt. Jeder hatte Schuhe und Jacke an und wir konnten los. Zu Unterhaltung unseres kleinen Spaziergangs diente der erste Schnee in dieser Saison und wir veranstaltet gleich eine Schneeballschlacht. Am Pfarrsaal angekommen ging es dann mit einer Vorstellungsrunde los, jeder erzählte wo er her kam und welche Sprachen er spricht. Auch wenn viele Kinder schon ein bisschen und manche sehr gut Deutsch sprechen konnten, war die Kommunikation doch meist ein Mix aus Deutsch, Englisch und Händen und Füßen. Aber wirkliche Verständigungsschwierigkeiten gab es nicht, so dass zwar ein wenig chaotisch aber dafür mit viel Spaß alle Kinder motiviert am Basteln waren. Und zum Schluss hatte jedes Kind einen Lenkdrachen zusammen gebaut, der auch noch angemalt werden durfte. Anschließend räumten wir noch alle zusammen auf, veranstalteten ein kleines Fotoshooting und versuchten uns gegenseitig die eigene Sprache ein bisschen näher zu bringen. Da der Wind am Sonntag komplett ausblieb, konnten wir die Drachen leider, leider nicht testen. Deswegen mussten wir ohne Flugmanöver zurück an die Unterkunft laufen – als kleinen Trost haben wir den Kindern versprochen – ob sie uns verstanden haben wissen wir aber nicht - dass wir wieder kommen, wenn Wind geht und die Drachen zusammen steigen lassen.

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